

PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH konnte seine umfassende Expertise in der Faserausgestaltung, Fasermorphologie und Faserentwicklung in Mahlprozessen einbringen. PTS begleitete den Aufbau der KIckBio-Anlage stoffparametrisch und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Projekterfolg.
Im Rahmen des Projekts wurde die Erzeugung hochwertiger mikrofibrillierter Cellulose (MFC) mit vergleichsweise geringen spezifischen Energieeinträgen möglich. Durch das enge Zusammenspiel aus innovativer Anlagentechnologie und inline implementierten Messsystemen konnten Faserstruktur und Morphologie entlang des Mahlprozesses präzise erfasst und bewertet werden.
In Kombination mit KI-gestützten Optimierungsansätzen eröffnet dies große Potenziale für eine energieeffiziente und nachhaltigere MFC-Produktion.

„Die Zusammenarbeit im Projektteam war großartig und von einer sehr kollegialen Atmosphäre geprägt. Besonders beeindruckend war für mich der Moment, erstmals eine stabile MFC in den Händen zu halten – das war ein echter Erfolgsmoment. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen könnten.“
Dr. Alexander Feldner, Projektleiter PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH

„Die Kooperation mit PTS hat neue Perspektiven auf die Produktentwicklung und Optimierung der MFC eröffnet. Die Kombination aus exzellentem Material-Knowhow, einem tiefen Prozessverständnis und der Fähigkeit zur detaillierten Analyse auf Seiten des Projektpartners PTS hat die Entwicklungsarbeit deutlich vorangebracht.“
Dr.-Ing. Wolfgang Wenzel, Projektleitung KIckBio, Technikum Laubholz
Statements der Projektpartner zum KIckBio Projekt
KIckBio – Mit künstlicher Intelligenz zur wirtschaftlich tragfähigen und nachhaltigen Materialproduktion
Ziel des Projekts ist der Aufbau einer betriebsfähigen, vollautomatisch arbeitenden Pilotanlage mit digitalem Zwilling zur Herstellung von mikrofibrillierter Cellulose (MFC) aus Buchenholzfasern. Im Fokus steht die ökonomische und ökologische Optimierung des Produktionsprozesses durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Mit einem angestrebten Automatisierungsgrad von 100 Prozent sollen Kosten und Entwicklungszeit auf ein Minimum reduziert werden – um petrochemische Inhaltsstoffe in vielen Branchen und Produkten des täglichen Bedarfs zu ersetzen.
